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13.01.12

Netzentgelte in Ottobrunn bleiben stabil

Energieversorgung Ottobrunn erhöht die Netznutzungsentgelte nur marginal um weniger als 1% deutlich unterhalb des Wettbewerbs

Die Netznutzungsentgelte in Ottobrunn bleiben weitestgehend stabil. Diese Entgelte fallen für den Transport der Energie zu den Haushalten, Gewerbetreibenden und Industriekunden und sind für alle Energielieferanten gleich. Die Befürchtungen, durch eine massive Erhöhung der vorgelagerten Netzkosten, die Netzentgelte in Ottobrunn ebenfalls erhöhen zu müssen, haben sich nicht erfüllt. „Wir sind sehr erfreut, dass wir keine höheren Netznutzungsentgelte verlangen müssen“, so Thomas Hoppenz, Geschäftsführer der Energieversorgung Ottobrunn.

Die Preise für die Netznutzung haben sich für Großabnehmer nur leicht verändert, die Erhöhung zum 01.01.2012 betrug weniger als 0,6 % für Großkunden und weniger als 0,2 % für Haushalts- und Gewerbekunden. „Diese geringe Preiserhöhung werden wir an unsere Kunden nicht weitergeben“, so Falk-Wilhelm Schulz, der als Werkleiter für den Vertrieb zuständig ist.

Ausschlaggebend für die Netznutzungsentgelte, die nach sehr strengen Kriterien von der Bundesnetzagentur geprüft werden, sind Versorgungssicherheit, Netzstruktur und Effizienz im Betrieb des Netzes. Nicht beeinflussbar sind die vorgelagerten Netzentgelte, die für den Transport des Stromes nach Ottobrunn zu zahlen sind. Diese machen ca. ein Drittel der Netzentgelte aus und werden der Energieversorgung vorgegeben. Diese Zahlen lagen erst zum Jahreswechsel vor. Darin begründet ist auch die leichte Erhöhung in Ottobrunn. „Mit diesen Netzentgelten ist der Standort Ottobrunn absolut wettbewerbsfähig“, so Thomas Hoppenz. Die Netzqualität ist nach der Übernahme durch vielfältige Investitionen deutlich erhöht worden.